Körperakupunktur im Sinne der traditionellen chinesischen Medizin Ohrakupunktur nach Nogier

Die Grundlagen der Akupunktur haben eine über 2000 Jahre alte Geschichte. Sie beinhaltet die Vorstellung der Lebensenergie (Qi) und deren Einfluss auf alle Lebensvorgänge. Diese Energie versorgt über bestimmte Leitungsbahnen (Meridiane) alle Organsysteme des Körpers.

Durch Stimulation, der auf diesen Meridianen gelegenen Akupunkturpunkten, lassen sich Energieflüsse regulieren und harmonisieren und somit Wohlbefinden fördern und Schmerzen reduzieren, denn Blockaden der Energieflüsse führen nach chinesischem Verständnis zu Gesundheitsstörungen und Schmerzen. Akupunktur kann diese Blockaden lösen.

Wie sieht eine Akupunkturbehandlung aus?

In Ruhe und nach einem ausführlichem Gespräch erfolgt die Behandlung. Dabei werden beim liegenden Patienten die für seine Erkrankung typischen Akupunkturpunkte mit dünnen Nadeln gestochen, was ein fast schmerzfreier Vorgang ist. Nachdem die Nadeln alle platziert sind, liegt der Patient für circa 20-30 Minuten ruhig und entspannt alleine im Raum.

Oft tritt nach der Behandlung (oder auch schon während) ein Druck- und Schweregefühl ein (chinesisch: De Qi), anschließend wird oft ein wohltuendes Fließen verspürt, das zuweilen in einem angenehmen Entspannungs- und Wärmegefühl endet. Dies führt zu einer ruhigeren Atmung und Muskelentspannung und ist somit der erste Schritt in Richtung Schmerzfreiheit. Wichtig ist es, auf solche Situationen vorbereitet zu sein und diese auch zuzulassen.

Wie oft soll eine Akupunkturbehandlung durchgeführt werden?

In der Regel werden 2 Behandlungen in der Woche durchgeführt. Oft ist ein guter Effekt schon nach wenigen Behandlungen zu beobachten. Der individuelle Therapieplan wird zu Beginn der Behandlung besprochen und dann festgelegt. Gelegentlich ist nach einem therapiefreien Intervall von 3-4 Monaten eine Auffrischung von 4 Sitzungen sinnvoll.