Schröpfen

Das Schröpfen ist eine alte Heilkunst, die aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) kommt, aber seit Jahrhunderten auch in der europäischen naturheilkundlichen Medizin praktiziert wird und bedeutet: Erzeugung eines leichten Vakuums auf bestimmten Stellen der Haut. Dies erfolgt mittels Gläsern, ist aber auch mit Bambusrohren möglich.

Die Wirkung des Schröpfens

  • Aktivierung der Stoffwechselleistung der Zelle
  • Verbesserung der Entschlackung und Beschleunigung des lokalen Lymphabflusses und
    dadurch eine Muskelentspannung der darunter liegenden Muskelgruppen
  • Direkte Einflussnahme auf innere Organe ist möglich
  • Immunstimulation
  • Schmerzlinderung
  • Verbesserung der Durchblutung in der gesamten Unterhaut und Haut, dadurch lokale
  • Straffung (auch in zellulitischen Problemzonen)

Wann und wobei kann man das Schröpfen anwenden?

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates mit schmerzhaften Muskel- und Gewebsverhärtungen (“Hexenschuss”, Rückenschmerzen u.ä.) oder auch nach Verletzungen und Operationen
  • Bei Nervenentzündungen (z.B. nach einer Gürtelrose)
  • Bei vielen Erkältungskrankheiten wie Schnupfen, Entzündungen der Nasennebenhöhlen, akuten Halsentzündungen und Husten
  • Nervenmissempfindungen (Kribbeln, Ameisenlaufen, Gefühl des Brennens etc.)
  • Bei Verstopfungen, Menstruationsbeschwerden
  • Bei Zellulite

Wann sollte man das Schröpfen nicht anwenden?

  • Bei starker Blutungsneigung und bei Einnahme blutverdünnender Medikamente
  • Auf und in der Nähe von Wunden (Neurodermitis, nach Bestrahlung etc.)
  • Bei hohem Fieber und Krampfneigung